strickenmutti

Stricken mit Mutti

Am Wochenende waren meine Eltern zu Besuch. Meine Mutti hatte Stricknadeln, Wolle und Magazine mitgebracht. Sie möchte sich eine Mütze und einen passenden Schal stricken und wollte nun gern meine Meinung hören und zusammen mit mir einiges ausprobieren. Das fühlte sich für mich an wie ein Ritterschlag. Schließlich war es meine Mutti, die mir vor vier Jahren das Stricken erst beibrachte. Und nun wünschte sie sich Rat von mir! Wie machst du dies? Wie machst du jenes? In dem Moment waren die Rollen von Mutter und Tochter irgendwie vertauscht und ich war mächtig stolz.

Austausch macht Spaß

Dabei merke ich immer wieder, wie lehrreich es ist mit Gleichgesinnten zu fachsimpeln. Sei es mit der Freundin über die Strickjacke, die am Entstehen ist, mit der Kollegin über die Tücher, die wir noch stricken wollen oder mit der Mädelsrunde über die vielen vielen bezaubernden Karten, die wir im Lauf der Zeit gebastelt haben. Es ist einfach schön, wenn man sich austauschen kann mit Leuten, die auch mit Leidenschaft für das gleiche Hobby brennen.

Mehr davon!

Das habe ich mir auf die Agenda geschrieben. Nicht nur mehr stricken und basteln mit einem fertigen Projekt im Kopf. Auch mal was in Ruhe ausprobieren, mir Zeit nehmen, um Neues zu lernen, mich mit anderen zu treffen und auszutauschen… Das ist im stressigen Alltag nicht immer einfach. Aber ich merke, dass ich nicht nur Dinge fertig bekommen möchte, sondern mich mehr mit den Materialien, die ich verarbeite, beschäftigen möchte.

Demnächst besuche ich also mal eine Strickgruppe gleich um die Ecke, im März geht es zum Wollefest nach Leipzig (übrigens mit meiner Mutti, die sich schon genauso freut wie ich) und bald steht schon wieder der nächste Bastel-Workshop mit Diana an. Und zwischendrin muss ich verdammt gut priorisieren, denn wie immer sprudeln die Ideen schneller als meine Kinder bzw. Hände eine Umsetzung erlauben.

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