StampinUp

Stampin‘ Up!

Vor einiger Zeit habe ich ein Videotutorial für ein kleines Minifotoalbum gesehen. Das fand ich so süß, dass ich es gerne nachbasteln wollte. Dummerweise kann ich keine gerade Linie schneiden oder falzen – auch nicht mit Lineal. Und bei diesem Tutorial musste man sehr genau arbeiten. Also habe ich nach dem schicken Falzbrett gesucht, das die Dame im Video benutzt hat. Und so bin ich über Stampin‘ Up gestolpert. Wie konnte ich vorher noch nie etwas davon gehört haben? Die haben ja so tolle Sachen!! Bevor ich aber recht viel Geld ausgebe, wollte ich das gerne einmal richtig ansehen und gerne auch ausprobieren. Also habe ich flink gegoogelt, ob man die Produkte auch im Laden kaufen kann. Natürlich nicht. Viel besser, man sucht sich eine so genannte Demonstratorin und nimmt an einem Workshop teil. Und am besten, man gibt direkt selbst eine Bastelparty. Das klingt doch nach viel Spaß.

Also habe ich mich auf die Suche nach einer Demonstratorin gemacht. Sie sollte in der Nähe wohnen, damit sie es nicht so weit hat und einen netten ersten Eindruck machen. Auf der Website von Stampin‘ Up werden einige der Demotanten aufgeführt. Die Angaben dort haben mir aber leider nicht gereicht, da die meisten nur spärliche Infos auf ihren Seiten zu stehen haben. Aber die meisten haben ja auch noch eigene Webseiten. Da kann man sich ein ziemlich gutes Bild von den Menschen machen. Und so habe ich Melly von Stempelhausen gefunden und habe gleich einen regen Mailkontakt gestartet. Recht schnell war ein Datum gefunden und auch die Gästeliste stand fest. Da ich mit meinen Mädels schon einmal einen Bastelabend veranstaltet habe, war auch klar, wer kommt. Wir hatten noch zwei Damen eingeladen, aber die konnten leider beide nicht.

Lange Rede, kurzer Sinn. Ende Februar war es endlich endlich soweit. Ich habe ein paar Snacks gemacht, Melly war pünktlich und hat den Workshop vorbereitet, in dem wir eine Geburtstagskarte und eine kleine Verpackung basteln wollten. Als kleines Danke hat sie uns jedem ein selbstgemachtes Peeling (Kaffee-Orange) in einem hübschen selbstverzierten Glas mitgebracht. Das war eine Überraschung! Außerdem hat sie alle Produkte mitgebracht, um die ich sie gebeten hatten, damit ich mir sie ansehen und mal benutzen konnte. Außerdem hat sie noch viele andere schöne Sachen dabei gehabt. So viele, dass sie sich extra morgens noch eine große Reisetasche gekauft hat, um alles zu mir zu transportieren 🙂

Wir hatten sehr viel Spaß, haben viel gelacht, viel neues gelernt, die Freude am Basteln wiederentdeckt, gelernt, dass Melli extrem auf Schleifen steht und viel zu viel Geld ausgegeben. Aber da es bei Stampin‘ Up ähnlich wie bei Tupper ist, kann sich der Gastgeber (also ich 🙂 ganz viel kostenlos oder preiswerter aussuchen, wenn die Gäste viel Geld dalassen. Und von Januar bis März lohnt sich das so richtig. Da ist die so genannte Sale-a-bration. Das heißt für je 60 € Einkaufswert kann sich jeder (nicht nur der Gastgeber) ein Produkt gratis aussuchen. Außerdem ist der Gastgeberinnenbonus 27 € höher als sonst. Wir haben so viel Geld ausgegeben, dass ich mir zwei Produkte zum halben Preis und dazu noch Produkte im Wert von 117 € aussuchen konnte! Wahnsinn. Die 117 € habe ich ganz schwesterlich mit meinem Mädels geteilt, so dass wir alle etwas davon hatten.

Eine Woche später kam dann der DHL-Mensch und hat mir ein riesiges und megaschweres Paket gebracht – und ein kleines leichtes. Da hatte ich dann direkt das zweite Mal Spaß. Ich konnte mir in Ruhe angucken, was die anderen so bestellt haben und habe schön alles auseinander sortiert. Währenddessen hab ich natürlich immer Fotos gemacht und die an meine Mädels geschickt, die es auch gar nicht mehr abwarten konnten.

Fazit: Das Konto ist leer, aber es hat ssssooooo viel Spaß gemacht. Wir waren Mellys Versuchskaninchen, da sie noch nie einen Workshop gegeben hat, aber ich kann sie nur empfehlen. Wer also in Berlin-Lichtenberg und Umgebung wohnt und mal einen Stampin‘ Up Workshop erleben möchte, meldet euch bei Melly.

Bisher hatte ich noch nicht so viel mit Papier gebastelt. Auch stempeln, stanzen, schneiden etc. war eher zweitrangig. Karten kaufte ich und bei Verpackungen nutzte ich ganz schlicht und einfach Geschenkpapier. Aber ich merkte auch, dass ich immer mehr auf Karten zurückgriff, die handgemacht aussahen, und Geschenke eher minimalistisch einpackte – weg von den allzu bunten Drucken. Und so kam mir Dianas Idee mit dem Workshop nur recht. Wir hatten wirklich eine Menge Spaß, lachten viel und waren sehr erstaunt, was man mit wenig Aufwand erreichen kann. Dann ging es an die Frage, was ich kaufen wollte. Nie hätte ich gedacht, dass diese Summe dabei herauskommen würde! Aber ich bin von Grund auf begeistert und habe inzwischen auch schon Verpackungen geschmückt (bei der Beschenkten kamen diese wunderbar an!) und eine eigene Karte gestaltet. Für letztere brauchte ich nur rund 10 Minuten. Sie im Laden zu kaufen hätte mich mindestens genauso viel Zeit gekostet! Nun bin ich gespannt, wie sie bei der Empfängerin ankommt. – Anje

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